Programmieren ist eine konstruktive Kunst.

.NET Works: Agiles Software Configuration Management

Works : Agiles Software Configuration Management

In jedem Software-Projekt ist die Konfiguration der Software selbst sowie die Konfiguration der Zusammenstellung eines Software-Produktes ein wesentlicher Teil des Entwicklungsprozesses.

Konfiguration in der Software-Entwicklung

Für viele ist Konfiguration ein relativ spezifischer Begriff. Unter Konfiguration stellen sich Entwickler und Software-Manager eine Voraussetzung oder Einstellung eines Softwaresystems für den Betrieb des selbigen vor. Dieses software-spezifische Konfigurationsverständnis beschränkt sich mehrheitlich auf parametrisierte Einstellungen einer Software. Dieser spezifische Begriff der Konfiguration ist gleichermaßen irreführend und unvollständig.

Unter dem Begriff Konfiguration sind im Allgemeinen weit mehr Aspekte eines Software-Systems zusammengefasst. So spricht man in verschiedensten Kontexten immer wieder von "Konfigurationen". Als Beispiele seien hier die infrastrukturelle Konfiguration und die Buildkonfiguration erwähnt. Sie gehen über die Aktion der "Einstelltung" eines Systems hinaus und ziehen weitere Faktoren wie die Art und Weise der Zusammenstellung mit in die Konfigurationsbetrachtung ein.

Demzufolge ist eine oder die Konfiguration - im allgemeingültigen Sinne - ein dedizierter, klar definierter, gesamtheitlicher Zustand eines Software-Systems zu einem gegebenen Zeitpunkt. Konfiguration ist also die definierte Zusammenstellung und Einstellung aller Komponenten eines Systems für den Einsatz des selbigen. Per se bedingt jedes System eine Konfiguration. Typischerweise ist das Ziel der Konfiguration, ein System in einem einsatzfähigen Zustand zu beschreiben.

Genau aus der elementaren Zielsetzung der Einsatzfähigkeit von Software beschäftigt man sich bei der Konfiguration der selbigen mit zwei essentiellen Aspekten. Der erste Aspekt ist die Sicherstellung einer korrekten Konfiguration, also die nachvollziehbare und dokumentierte Verfikation, das die Software korrekt konfiguriert ist. Der zweite Aspekt beschäftigt sich mit dem Einsatz der Konfiguration, besser gesagt um die nachvollziehbare und dokumentierte Verifikation, das die Software komplett konfiguriert ist.

Diese Herausforderungen werden in einer Teildisziplin der Software-Entwicklung gebündelt: Dem Software Configuration Management (Abk. SCM). Im Grunde genommen sind bei allen Maßnahmen des Konfigurationsmanagements von Software die o.g. zwei Punkte - die Korrektheit & Vollständigkeit einer Software und deren Konfiguration - im Vordergrund.

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